Sicherheitstechnologie

 

Die Fachzeitschrift „aktiv radfahren“ veröffentlichte im November 2007 auf Ihrer Website folgende Hinweise:

  • Während herkömmliche „Katzenaugen“ das Scheinwerferlicht nur punktuell und ca. 80 Meter weit zurückstrahlen, reflektieren neuartige Speichenreflektoren bis zu 160 Meter eine kreisförmige Fläche, die den Kraftfahrer sofort einen Radfahrer erkennen lässt.
  • Sie reflektieren auch dann, wenn das Licht von schräg hinten oder schräg vorne auftrifft. Das neue Produkt ist bei Ausrüstung aller Speichen als Ersatz für die gelben Kunststoff-Reflektoren vom Kraftfahrzeug Bundesamt zugelassen.

 

Glaskugeltechnik besser als Mikroprismatik

Die Funktionsweise von gelben Katzenaugen basiert technologisch auf Mikroprismen. Diese funktionieren nur bei Anstrahlung im rechten Winkel optimal. Sobald der Winkel spitzer wird, kann weniger Licht zurückgestrahlt werden und ab einem Winkel von ca. 45 Grad gar nichts mehr. Das heißt im Klartext: Bei einem zu großen Winkel ist ein ohne aktives Licht fahrendes Rad bei Dunkelheit praktisch unsichtbar.

Glaskugelprodukte sind dagegen viel winkelunabhängiger als Mikroprismen. Sie strahlen das Licht aus allen Winkeln gleich gut zurück. Selbst von ganz vorn oder ganz hinten sind Fahrräder somit noch erkennbar, da die Speichen von der Felge zur Nabe breiter werden und dadurch auch frontal von vorn sichtbar bleiben, wenn sie bei Dunkelheit angestrahlt werden.

Generell kann also gesagt werden, dass reflektierende Reifen oder Speichen mit silbernem Glaskugelmaterial deutlich besser als die gelben Katzenaugen sind und somit dem Radfahrer eine viel größere Sicherheit bieten.

Ein riesiger Unterschied: Katzenaugen (links) und neuartiges, reflektierendes Material.

Mit silbernem Speichenreflexmaterial sind Radfahrer auch im Großstadtverkehr gut sichtbar.